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Sommerseminar 2006
Sommerseminar Weimar 2006 PDF Drucken E-Mail

Sommerseminar 2006

Bericht von einem Teilnehmer



Am 01.09.2006 fuhren wir nach Weimar zu einem Sommerseminar. Wir waren zu dritt und gespannt, was uns hier erwartete.

Am Ziel unserer Reise gut angekommen, bezogen wir unsere Unterkunft.
Es handelte sich um eine alte Villa aus dem Jahre 1907, die ein Weimarer Kunstmaler erbaut hatte. Das Haus war mit einer großbürgerlichen Holzvertäfelung und geschnitzten Türen ausgestattet. Im Esszimmer befanden sich Butzenscheiben und viele alte Möbel. Mein Zimmer hatte zu meiner Freude auch noch alte Möbel, ganz besonderes begeistert war ich von dem Schreibtisch.

Begrüßt wurden wir von Pfarrer Brehm, Pastorin Kluge und Pastorin Polster. Nach dem Abendbrot bekamen wir unser Programm und alle Informationen.

Der Samstag begann mit einer Morgenandacht und dem Frühstück. Nach dem Frühstück machten wir Entspannungsübungen, Absehen und LBG ( natürliche Gebärden). Nach dem Mittagessen führte uns Frau Polster durch Weimar. Wir besichtigten die Herderkirche, in der ein schöner Cranach- Altar stand und sahen ein Denkmal von Johann Gottfried Herder. Außerdem sahen wir Goethes Wohnhaus, besichtigten Schillers und gingen an dem Haus von Charlotte von Stein vorbei. Wie wir alle ja aus der Geschichte wissen, war Sie die Geliebte Goethes. Schiller und Goethe sind aus Weimar nicht wegzudenken. -
Nach der anstrengenden Besichtigung gab es eine Pause mit Kaffee und Kuchen oder Wienerwaffeln. Der Nachhauseweg führte uns durch einen schönen Park mit Goethes Gartenhaus, wir konnten durch den Park bis zu unserer Unterkunft laufen.
Der Abend endete für uns mit einer Abendandacht, entspannt haben wir uns anschließend auf dem schönen Balkon der Villa.
 
Am Sonntagmorgen nahmen wir an einem Gottesdienst in Oberweimar teil, diese Kirche hatte für uns eine Induktions-Leitung gelegt. Durch diese Leitung können Schwerhörige z.B. dem Gottesdienst gut folgen.
Der Sonntagnachmittag wurde ausgefüllt durch einen Besuch auf dem Schloss Belvedere, auf dem Hin- und Rückweg wurden gute Gespräche geführt.

In der Zeit von Montag bis Mittwoch hatten wir viele Vorträge am Nachmittag so wie am Abend.
In den Vorträgen ging es um Audiogramme, wie man sie deutet, um die Aufgaben einer Schriftdolmetscherin, ihren Einsatz und ihre Finanzierung, neue Entwicklungen in der Hörgeräte -Technik und deren Bedeutung, außerdem um Tinnitus und Erkrankungen der Ohres.
Insgesamt waren es vier informative Vorträge.

Da wir eine kleine Gruppe von 6 Leuten waren,konnten wir effektiv arbeiten. Der Abschlussabend begann mit einem typischen Thüringer Abendessen und anschließend tanzten wir einen Meditativen Tanz mit C. Wunschik.

Am Donnerstagmittag hieß es für uns Abschied nehmen.
Ich hoffe von ganzem Herzen, dass alle Teilnehmer gut wieder Zuhause angekommen sind.

Meinen herzlichsten Dank möchte ich noch Herrn Pfarrer Brehm, Frau Pastorin Kluge und Frau Pastorin Polster aussprechen. Wir hatten während des Seminars das Gefühl, sie hatten alle immer Zeit für uns.
Alles in allem, war es eine sehr schöne Zeit, in der ich viel Spaß hatte und sehr nette Leute kennen gelernt habe.

Mit herzlichen Grüßen Anita Rehorst

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